Handballregion Bottwar JSG

Riesenerfolg im weiblichen Bereich

Wieder hat es die HABO geschafft und geht mit 2 weiblichen Jugendmannschaften im Herbst auf der HVW-Ebene an den Start! Bereits am Samstag, 25.05.19 sicherte sich die weibl. C1-Jugend einen Platz in der Landesliga. Am Sonntag zog die weibl. B1-Jugend nach und wirbelt nun ab September in der Württembergliga.

Ein toller Erfolg für die HABO und auch eine Auszeichnung an die vielen Jugendtrainer, welche die Mädchen auf ihrem Handballweg fördern und ausbilden.

Doch nun zum langen Qualiweg unserer B1-Jugend. Mit welchem Team geht man ins Rennen? Viele Diskussionen und letztlich die Entscheidung alle Kräfte zu bündeln und das erfolgreiche Team aus der letzten C1-Jugend zusammenlassen. Die neue B1-Jugend war somit die „alte C1-Jugend“ mit insgesamt 6 Spielerinnen des Jahrgangs 2005.

Bereits Ende März sprang man beim Heimspieltag in Kleinbottwar mit dem jungen Team ins kalte Wasser. Doch diese Aufgabe meisterten die Mädels souverän. Alle drei Spiele (Bönnigheim, Bietigheim2 und Kornwestheim) wurden gewonnen und die erste Hürde erfolgreich übersprungen.

Bei der Endrunde Anfang April in Backnang wurde es schon kniffliger. Nur 2 der 4 Teams konnten sich die beiden Tickets für die HVW-Qualifikation erspielen. Gleich zu Beginn traf die Ehlert-Truppe wieder auf Kornwestheim. Mit dem nötigen Selbstvertrauen gingen unsere Mädels aufs Spielfeld und konnten sich wieder einen Sieg gegen den stärksten Gegner der Endrunde sichern. Zwei weitere deutliche Siege gegen HCOB und Strohgäu folgten und die HABO war Gruppenerster und die HVW-Quali somit erreicht.

Knapp 2 Monate später (!) ging es endlich mit der Qualifikation weiter. Dazwischen lagen unzählige Trainingseinheiten, mal zum Haare raufen und mal richtig gut. Und auch ein Neuzugang von der JSG Neckar/Kocher mit Antonia Kübler kam ins Team und musste schnellstmöglich eingebunden werden.

In Nellingen fand dann vergangenen Sonntag die HVW-Quali nun statt. Wieder wurden nur 2 Tickets für die Württembergliga direkt vergeben. Platz drei hätte eine weitere Qualifikation bedeutet und der letzte Platz den Schleudersitz zurück in den Bezirk. Keine leichte Aufgabe für unsere Mädels.

Im ersten Spiel konnte unser Team allerdings gegen den Gegner aus Kochertürn problemlos überzeugen und sicherte sich die ersten Punkte mit einem 21:7-Sieg. Die nächste Partie folgte gegen BWOL-Quali-Ausscheider Biberach. Da rechnete man sich größere Chancen aus, doch leider zog man nach 30 Minuten knapp mit 14:16 den Kürzeren. Um allerdings gleich an Ort und Stelle das Württembergliga-Ticket zu ziehen musste man nach 5 Minuten Pause gleich gegen die Gastgeber Nellingen2 wieder auf die Platte und unbedingt siegen. Reichte die Kraft und vor allem hielt das Nervenkostüm? – Aber klar doch – doch es war ein harter Kampf. In dieser Partie konnte man alle Quali-Spiele zusammengefasst erleben. Diese Mannschaft stand in der Abwehr zu 100% zusammen. Fokussiert, schnelle Beine, antizipierend, geschlossen und extrem aggressiv – eben alles was eine richtig gute Team-Abwehrarbeit auszeichnet und diese auch in allen Qualispielen von jedem der Mädels gelebt wurde. Im Angriff war man geduldig und erzielte sehenswerte Treffer aus Spielzügen oder aus der Kleingruppe heraus. Auch dies sinnbildlich für alle Partien in der die Ehlert-Truppe immer eine passende Antwort auf gegnerische Abwehrstrategien parat hatte und somit auch nie auszurechnen war, da jede Position mehrfach perfekt besetzt werden konnte.

Es hatte allen Nerven und Kraft gekostet doch am Ende ging man als verdienter Sieger, Gruppenzweiter und künftiger Württembergligist vom Spielfeld. Mit 162:87 Toren und 16:2 Punkten konnten sich unsere Mädels am Ende mit wahnsinnig genialen und vor allem sehenswerten 9 Spielen das nötige Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben der Saison 2019/20 holen.

Wir – das Trainerteam - sind stolz auf

  • das beste Torhüterteam mit Jessica Braun und Mara Ottomani
  • unsere Linkshänder und „Pfosten-rein“-Schützen Jana Müller, Emma Lorenz und Lara Bauer
  • die Wurfmaschinen: Hannah Weigel, Antonia Kübler, Matilda Ehlert und Anne Hochmuth
  • das Kommando-Zentrum: Mara Schäufele und Emma Fiederer
  • Kreisläufer und „Abwehrherzen“ Jazmin Jankovics und Nele Teschke
  • Linksaußen und „Zerstörer auf der 1“ Noemia Krezer und Felicia Pohl
  • Auf 162 Tore in 9 Spielen – erzielt durch alle Feldspielerinnen
  • Nur 87 Gegentore in 9 Spielen – die unsere Abwehrreihe + starker Torhüterinnen nicht verhindern konnten
  • Anpeitscher und lautstarke Unterstützer: ALLE stolzen Eltern, Großeltern, Geschwister und Fans

 

DANKESCHÖN !!!

 

 

Quelle: Ela


 rempfer  27. Mai 2019   wB, Spielberichte