Handballregion Bottwar JSG

24.06.2017

Die HABO macht den nächsten Entwicklungsschritt und qualifiziert sich mit der männlichen B1-Jugend auf der höchsten Ebene in Baden-Württemberg, in der BWOL (Baden-Württembergische Oberliga). Darüber hinaus hat die männliche B2 sich bereits für die Württembergliga qualifiziert. Bei schweißtreibender Hitze teilte sich die HABO die Kräfte optimal ein, um im letzten Spiel gegen die BBM Bietigheim eiskalt zuzuschlagen. Gespielt wurde im Turniermodus „Jeder gegen Jeden“. Drei Spiele mit einer Spielzeit von je 40 Minuten mussten alle Mannschaften absolvieren.

Ergebnisse

HABO–  HSG Konstanz                                 21 : 19 (11:7)

HABO – SG Pforzheim/Eutingen            13 : 26 (6:12)

HABO – BBM Bietigheim                             26 : 14 (12:9)

Spiel gegen Konstanz

Die HABO war sich bewusst, dass das Spiel gegen Konstanz gewonnen werden musste, um sich für die BWOL zu qualifizieren. Dementsprechend motiviert ging sie zu Beginn der Partie zu Werke. Sie beherrschte den Gegner in den ersten 20 Minuten, versäumte es aber sich entscheiden abzusetzen. Bei einem Spielstand von 10:9 wurden die Seiten gewechselt. Konstanz gab in der zweiten Halbzeit nicht klein bei und drehte das Spiel, begünstigt durch einfache technische Fehler der HABO. In der 32. Minute lag die HABO plötzlich mit 16:17 im Hintertreffen. Dennoch schaffte die HABO den „turn around“ in den letzten 8 Spielminuten. Torhüter Eric Benke steigerte sich entscheidend und hielt wichtige Bälle. Die HABO setzte sich spielentscheidend mit 3 Toren ab. Konstanz gelang mit dem Schlusspfiff noch eine Ergebnisverbesserung.

Spiel gegen Pforzheim

Im Vorfeld war klar, dass Pforzheim nur bei vollstem Einsatz geschlagen werden konnte. Da die HABO gleich nach dem Spiel, mit kurzer Unterbrechung gegen Hauptkonkurrenten Bietigheim um den 2. Platz anzutreten hatte, schonte das Trainergespann Buck/Nicolaus ihre Leistungsträger und ließ überwiegend mit dem jüngeren Jahrgang im Rückraum spielen. Zwar wurde hoch verloren, aber mit einer besseren Chancenauswertung und engagierterer Abwehrleistung hätte das Ergebnis moderater gestaltet werden können. Dennoch hing sich jeder voll in die Partie hinein. Die gezeigte Leistung lässt für die Zukunft von den Jungs noch viel erwarten.

Spiel gegen Bietigheim

Das Trainergespann Buck/Nicolaus hatte hoch gepokert und setzte alles auf die dritte entscheidende Partie. Es war ein klassisches Endspiel, da sich der Gewinner für die BWOL qualifizieren würde. Bereits vor dem Spiel gegen Pforzheim erstellte Trainergespann Buck/Nicolaus die Taktik gegen die starke Bietigheimer 3:2:1 Abwehr. Die Mannschaft wurde optimal eingestimmt. Wild entschlossen ging die HABO gleich zu Beginn der Partie zu Werke. Die starke 6:0 Abwehr und Torhüter Benke stellte Bietigheim vor große Probleme. Der Angriff brillierte mit dem starken Spielmacher Timm Buck. Bereits in der 13. Minute führte die HABO mit 10:5 Toren. Timm Buck verwandelte einen Siebenmeter nach einer roten Karte mit Disqualifikation gegen Bietigheim. Die Entscheidung war hart, aber regeltechnisch in Ordnung. Bei zwei ähnlichen Situationen im Turnier wurde sie ebenfalls gezogen. Bietigheim musste reagieren und stellte die Abwehr auf eine doppelte Manndeckung gegen Timm Buck und ebenfalls starken Fynn Nicolaus um. Aber die HABO hatte sich bereits unter der Woche auf diese Situation vorbereitet und Lösungen parat. Immer wieder konnten sich beide im Angriffsspiel entscheidend mit einbringen. Aber nicht nur die beiden waren hellwach. Jeder zeigte sich hoch konzentriert. Die Außen David Schneider und Lars Eisele nutzen ihre Einschussmöglichkeiten. Fynn Matena am Kreis spielte überzeugend. Aber noch wichtiger war es, dass jeder eingesetzte Spieler in der Abwehr und im Zusammenspiel im Angriff überzeugte. Eine rund um geschlossene Mannschaftsleistung, die in der BWOL einiges erwarten lässt.

Fazit der Trainer

„Wir haben heute bei extremen Temperaturen die Kräfte optimal eingeteilt. Mich hat beeindruckt, wie die Mannschaft im alles entscheidenden Spiel ihre Qualitäten abrufen konnte“, so Trainer Buck. „Gerade diese mannschaftliche Geschlossenheit brauchen wir, um in der BWOL uns weiter zu entwickeln“, ergänzte Trainerkollege Nicolaus.

 

 

Quelle: Jürgen Buck


 rempfer  26. Juni 2017   Spielberichte, mB