Handballregion Bottwar JSG

18.11.2017 Nach einer intensiven Trainingswoche zielten die Vorgaben der Trainer Jonathan Siegler und Christopher Pantle für die anstehende Partie darauf ab, den Ball mit hoher Geschwindigkeit und Druck laufen zu lassen. Ein Sieg gegen die JHFH Flein-Horkheim wäre ein weiterer Schritt aus dem Tabellenkeller heraus.

 Ergebnis

 HABO - JHFH Flein-Horkheim     36:32 (20:17)

 

Spiel gedreht nach verschlafenem Start

 Sieben Minuten lang zeigte sich den Fans in der Sporthalle In den Bäderwiesen eine heimische Mannschaft, die es nicht schaffte, sich Torchancen zu erarbeiten. Die Gäste unterbanden konsequent jeglichen Spielfluss, wogegen man kein Mittel fand. Vielmehr verstrickte man sich in ergebnislosen Zweikämpfen. Dann besannen sich die Schwarzen jedoch auf die Trainervorgaben, erhöhten die Geschwindigkeit und kamen so insbesondere über die Außen zu sehenswerten Treffern. Schwierigkeiten hatte man jedoch in der Abwehr, insbesondere gelang es nicht, die 2. Welle der Flein-Horkheimer zu verteidigen. Bis die Zuordnung stimmte und die Abwehrreihe stand, schepperte es bereits im Gebälk. Hier trat der Kreisläufer der Gäste immer wieder unbedrängt in Aktion. Aufgrund des herausgespielten 5-Tore-Vorsprungs und dank der Torwartleistung von Christian Kümmerlen gelang es dennoch, mit einer 3-Tore-Führung in die Halbzeit zu gehen.

 Mit kühlem Kopf zum Sieg gekommen

 Auch die zweite Halbzeit begann schleppend. In Unterzahl musste man zwei Gegentreffer hinnehmen, die Gäste konnten bis auf 21:20 verkürzen. Aber auch dieses Mal gelang es den HABOlern, den Schalter wieder umzulegen. Zwei Tore in Folge und ein verwandelter 7m von Levin Rill bescherten einen 4-Tore-Vorsprung, der bis zum Ende verteidigt werden konnte. Die gefährliche 2. Welle der Flein-Horkheimer wurde nach und nach ineffektiver. Es zeigten sich klare konditionelle Vorteile auf Seiten der Gastgeber. Im Angriff schaffte man es, die Verantwortung gut zu verteilen, so dass sich bis zum Spielende fast jeder in die Torschützenliste eintragen konnte. Auch die Verordnung einer Manndeckung durch den Trainer der Gäste gefährdete den Sieg bis zum Ende nicht mehr.

 

HABO-Trainer Jonathan Siegler resümierte nach der Vorrunde, dass das Zwischenergebnis nicht seinen Erwartungen entspräche. Er sieht aber das gewachsene Selbstvertrauen und die deutliche Verbesserung der Spielstruktur als guten Ansatzpunkt, um in den kommenden Trainingseinheiten weiter am Ausmerzen der Schwächen zu feilen. Die sichtliche Steigerung der Trainingsleistung hat allen Spielern gezeigt, wie man zu Siegen kommt. Erklärtes Ziel für die Rückrunde ist es, mehr Punkte einzufahren als in der Hinrunde.

 

Es spielten: Im Tor: Max Wien, Christian Kümmerlen

Im Feld: Nils Auracher (1), Justus Weller, Alexander Schäfer (6), Levin Rill (13/9), Lukas Schrembs, Kenan Günsoy (4), Leon Tingler (1), Colin Höcht (1), Nico Baur (1), Maximilian Schädlich (5), Timm Buck (3), Finn-Luca Stewen (1)

Auf der Bank: Jonathan Siegler, Tom Hochmuth (verletzt)


 rempfer  20. November 2017   HABO, mA, Spielberichte