Handballregion Bottwar JSG

09.03.2019. Die HABO unterliegt deutlich mit 42:28 beim Bundesliganachwuchs der Rhein-Neckar-Löwen in Östringen. Gerade die erste Halbezeit mit dem Zwischenstand von 23:12 verlief eindeutig nicht nach den Erwartungen der HABO. Zu viele unerzwungene technische Fehler erlaubten dem Tabellenführer einfache Tore. In der zweiten Halbzeit steigerte sich die HABO und erzielte ebenfalls schöne Tore. Mit 19:16 Toren verlor sie zwar auch diese Halbzeit, aber es war wieder die gewohnte Spielkultur der HABO zu sehen.

Ergebnis

Rhein-Neckar-Löwen vs. HABO                                42:28 (23:12)

HABO startet nach dem Faschingsurlaub schlecht

Bedingt durch die Faschingsferien fand nur ein eingeschränkter Trainingsbetrieb bei der HABO statt. Ein karger Rest der Mannschaft, reduziert durch Skifahrer und Kranke, trainierte unterhalb der Woche bei den Aktiven mit. Ein Umstand, der beim Tabellenführer nicht vorlag. Wegen der höher gesetzten Ziele besteht dort nicht nur ein Urlaubsverbot, sondern wegen der Schulferien wird das Trainingspensum sogar noch einmal gesteigert. Der HABO merkte man das Fehlen des gemeinschaftlichen Trainings an. Zu viele unerzwungene Fehler im Aufbaubauspiel und vergebene Chancen nutzten die Rhein-Neckar-Löwen gnadenlos aus. Durch einfache Tore zogen sie bis zur Halbzeit auf 23:12 davon.

Schadensbegrenzung in der zweiten Halbzeit

Für die zweite Halbzeit lautete die Devise der HABO: Schadensbegrenzung. Die HABO zeigte Moral, steigerte ihr Abwehrverhalten und ein starker Torwart Max Wien, der Eric Benke ab der 20. Minute ablöste, tat sein Übriges, um die Gastgeber etwas in den Schranken zu halten. Durch ihre gewohnte Spielkultur erzielte sie nun auch schöne Tore. Mit etwas weniger Fehlern hätte sie auch ihr Ziel, die zweite Halbzeit zu gewinnen, erreichen können. So verlor sie aber auch diese mit 19:16. Letztendlich fiel das Endergebnis mit 42:28 sehr hoch aus und die HABO war mehr als bedient.

Es spielten: Im Tor: Eric Benke (1), Max Wien. Im Feld: Timm Buck (11/6), Lars Eisele (5), Colin Höcht, Paul Lang (2), Nick Luithardt (1), Levin Rill (2), Maximilian Schädlich (2), David Schneider, Fynn Stewen (1), Philipp Storz (2), Leon Tingler, Christof Ziegler (1). Auf der Bank: Trainer Jürgen Buck, Marc Nicolaus,. Es fehlte: Florian Rempfer (gesperrt).

Trainer Jürgen Buck: Wir waren gerade in der ersten Halbzeit nicht auf der Höhe unseres Leistungsvermögens. Die Folge waren einfache, unerzwungene Fehler im Aufbauspiel. Der Trainingsbetrieb fand letzte Woche mehr oder weniger nicht statt, die Rechnung bekam man präsentiert. Jetzt kann es nur heißen, wieder von Null zu beginnen und während der Woche fleißig zu trainieren. Da erwarten wir, dass jeder zu 100 % mitzieht. Wir haben noch Spiele vor der Brust, bei denen das Punkten möglich ist.

Am Sonntag, 17. März, um 14:45 Uhr ist Derby-Time in der Wunnensteinhalle in Großbottwar. Die HABO trifft auf den TV Bittenfeld und freut sich insbesondere auf ein Wiedersehen mit Fynn Nicolaus. Die Mannschaft würde sich über zahlreiche und lautstarke Unterstützung freuen und wird alles daran setzen, dem Tabellenvierten ein Schnippchen zu schlagen.

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 rempfer  11. März 2019   mA, Spielberichte