Handballregion Bottwar JSG

Am 1.Advent traten die Spielrinnen der weiblichen B-Jugend in Kleinbottwar gegen den Tabellenführer der Württembergliga 1 an. Das Ziel der Manschaftsverantwortlichen und der Mannschaft war es von so lang wie möglich mit den haushohen Favoriten mitzuhalten und wenn möglich kleine Nadelstiche zu setzen. Zur Freude der zahlreichen Zuschauer gelang den Spielerinnen der Heimmannschaft ein sehr guter Start ins Spiel. Vor allem Anne Hochmuth konnte zu Beginn des Spieles den ihr gegebenen Freiraum zu sehr schönen Treffern nutzen. Über 4:3 in der 5. Spielminute konnte man in der 10. Minute auf 6:5 jeweils mit einem Treffer in Führung gehen. Als HABO in der 13. Minute auf 8:6 erhöhte sah sich der Gästetrainer dazu gezwungen eine Auszeit zu nehmen um den Lauf der HABO-Mädels zu unterbinden. Durch sehr schönes Handballspiel und eine bärenstarke Abwehrleistung gelang es die Gäste weiterhin im Griff zu halten und so stand es in der 19. Minute 11:10 für HABO. Zu erkennen war das die Mannschaft das angestrebte Tempospiel in diesem Spiel bereits über 20 Minuten praktizieren konnten und es damit schafften den Gegner vor große Probleme zu stellen. In der Folgezeit mehrten sich aber die Abspielfehler auf HABOseite und so konnten die Stuttgarterinnen Tor um Tor erzielen und mit einer 16:12 Führung in die Kabine gehen.

Nach der Halbzeitpause machte sich die kraftzehrende Partie auf Seiten der Heimmannschaft immer stärker bemerkbar und so schlichen sich immer mehr Unkonzentriertheiten und technische Fehler ins Spiel der Bottwartälerinnen ein. Nun setzten sich die körperlich und technisch überlegenen Spielerinnen der Gäste mehr und mehr durch. Über 19:13 und 25:14 spielte der Tabellenführer sich immer mehr in seinen gewohnten Spielablauf und zeigte am Ende den teilweise um 3 Jahre jüngeren Spielerinnen von HABO ihre Grenzen auf. Das letzte Tor war an diesem Tag F. Pohl vorbehalten, die zum 15:28 verkürzen konnte. Nach der ersten Enttäuschung überragte doch die Freude und Zuversicht über die ersten 20 Minuten, in denen man aufzeigte, dass man in der Zukunft durchaus auch mit solchen Spitzenmannschaften wie den Stuttgarter Kickers mithalten kann. Bis dahin muss die Mannschaft weiterhin fleißig trainieren und ihre Fitness verbessern. Auch die Moral der Mannschaft stimmt, weil sich alle Spielerinnen gegen die drohende Niederlage bis zum Schluss gewehrt und zu keinem Zeitpunkt des Spiels die Köpfe haben hängen lassen.

Es spielten Mara Ottomani (TW), Lara Bauer, Emma Fiederer, Anne Hochmuth, Jazmin Jankovics, Noemia Krezer, Antonia Kübler, Emma Lorenz, Felicia Pohl, Mara Schäufele, Nele Teschke und Hannah Weigel.

Bank: Yigit Görmez, Timo Fiederer


 JuFae  11. Dezember 2019   Spielberichte, wB